die_pariserin_auftrag_baskenland_trailer_xv

Als die junge ehrgeizige Pariser Geschäftsfrau Sybille ins Baskenland fährt, einen alteingesessen Familienbetrieb aufzukaufen, um ihn in einen Supermarkt zu verwandeln, hat sie nicht mit der Widerspenstigkeit der Dorfbewohner gerechnet. Tradition wird hier großgeschrieben, hier kennt man noch die Schafe persönlich, die die Milch für den Käse geben, hier gewinnt man schon mal eine Kettensäge, wenn man beim Irrintzina-Wettbewerb siegt, bei dem der schönste Schrei der Hirten gekürt wird. Und, hier stellt man noch in alter Handwerkstradition Espadrilles her, so wie Ramunxu, der kantige aber durchaus attraktive Neffe des Geschäftsinhabers. Der hin- und hergerissen ist zwischen der professionellen Attitüde Sybilles und ihrer ansteckenden Fröhlichkeit, hat sie erst einmal das ein oder andere Glas Izarra intus – einem baskischen Likör, der zwar medizinisch klingt, aussieht und schmeckt, aber durchaus fatale Folgen haben kann. Aber auch nüchtern betrachtet kann Sybille nicht verleugnen, dass Ramunxu durchaus anziehend auf sie wirkt…

In wunderschönen Bildern erzählt Regisseur Ludovic Bernard in „Die Pariserin – Auftrag Baskenland“ eine temporeiche und witzige Liebesgeschichte um die bildschöne, erfolgreiche Großstadtpflanze Sybille, die im Auftrag ihrer Firma ins malerische Baskenland reist, um einen alteingesessenen Familienbetrieb aufzukaufen und an dessen Stelle einen Supermarkt zu errichten.

Frankreich 2017, Regie: Ludovic Bernard, mit: Élodie Fontan, Florent Peyre, Daniel Prévost, Nicolas Bridet, Barbara Cabrita, Ludovic Berthillot, Ilona Bachelier, 100 Minuten, freigegeben ohne Altersbeschränkung