Di 02. April 2019 20:00

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Die Biografie von Papusza, der ersten Dichterin der polnischen Roma, ist eng verknüpft mit der Geschichte und Kultur der Roma in Polen im 20. Jahrhundert. Poetischer, in betörenden Schwarzweiß-Bildern gehaltener Film über das harte Leben der fahrenden Roma, die Verfolgung vor und nach dem Krieg bis hin zu den Zwangsmaßnahmen zur Sesshaftmachung durch die kommunistische Regierung Polens.

PAPUSZA schildert in einer großartigen Erzählung das Leben der Roma-Dichterin Bronisława Wajs, von ihrer Mutter liebevoll "Papusza" genannt. Bei Papuszas Geburt 1910 in Ostpolen prophezeien ihr die Roma-Frauen, dass "sie allen großen Stolz oder große Scham" bringen wird. Als junges Mädchen lernt sie heimlich bei einer jüdischen Buchhändlerin lesen und schreiben und entdeckt die Welt der Poesie. Als sie nach dem Zweiten Weltkrieg auf den Schriftsteller Jerzy Ficowski trifft, ermutigt sie dieser, ihre Gedichte aufzuschreiben. Ihre Werke erzählen von ihren Wünschen und Träumen, von der Liebe zur Natur und der Sehnsucht nach dem gemeinschaftlichen Reisen. Jahre später werden ihre Gedichte ins Polnische übersetzt und veröffentlicht. Papusza wird schlagartig berühmt. Doch für den Ruhm zahlt sie einen hohen Preis…

Polen 2013, Originalfassung (Romanes/Polnisch) mit deutschen Untertiteln, Regie: Joanna Kos-Krauze, Krzysztof Krauze, mit: Jowita Budnik, Zbigniew Waleryś, Antoni Pawlicki u.a., 131 Minuten, FSK unbekannt. 

Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe Antiziganismus. Einladung zum Perspektivenwechsel des Aktionsbündnisses für Zivilcourage und gegen rechte Gewalt, in Kooperation mit:

filmriss kino gevelsberg, Integrationsagentur AWO EN, Büro für Vielfalt und Zukunftschancen,
Evangelische Erwachsenenbildung, Evangelischer Kirchenkreis Schwelm, Integrationsrat Gevelsberg, Gleichstellungsbeauftragte Gevelsberg.