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„Weil du wichtig bist!“

Das ist das Motto des diesjährigen Welthospiztages. Anlässlich des internationalen Gedenk- und Aktionstags zeigt das Ökumenische Hospiz Emmaus e.V. in Kooperation mit dem Filmriss Kino diesen beeindruckenden Dokumentarfilm.

Der Welthospiztag soll dazu beitragen die Hospizidee in die Mitte der Gesellschaft zu rücken und Tabus abzubauen.

ÜBERALL WO WIR SIND ist die Geschichte einer Berliner Familie zwischen Festhalten und Loslassen, eine Geschichte, die im Tod das Leben feiert.

Heiko, 29, ein lebensfroher Tanzlehrer aus Berlin, kämpft seit 7 Jahren mit einer tödlichen Krankheit. Als sich die Familie und seine Freunde daran gewöhnt haben, dass Heiko allen Prognosen zum Trotz einfach immer weiterlebt, kommt er zum Sterben nach Hause. Aber auch jetzt geben Heiko
und vor allem sein Vater Jürgen die Hoffnung auf ein Wunder nicht auf und nähren diese täglich. Im Gegensatz dazu versucht seine Mutter Karin ihn auf den kommenden Tod vorzubereiten und ihrem Sohn von ihrer Nahtoderfahrung zu erzählen, findet aber nicht den passenden Moment. Denn Tag und Nacht drängen sich viele liebende Menschen um Heikos Bett, um die letzten Wochen in seiner Nähe zu verbringen, gemeinsam zu weinen und auch herzhaft zu lachen. Heikos Schwester fühlt sich zunächst von ihm ungeliebt, stürzt sich auf Organisatorisches und findet letztlich seine ganz besondere Nähe, während sein analytisch denkender bester Freund in Heikos Tod im buddhistischen Sinne „so etwas Ähnliches wie ein Geschenk“ zu sehen beginnt.

 Deutschland/ Italien 2018, Buch/Regie: Veronika Kaserer, 94 Minuten, FSK 6