Gespräch und Dokumentarfilm über die Sprockhöveler Flüchtlingshilfe

Als die Zuwanderung 2015 nach Deutschland auf dem Höhepunkt war, wurde der Begriff „Willkommenskultur“ neu mit Leben gefüllt. Ob in Bayern oder Schleswig-Holstein, überall wurde den Menschen, die vor Kriegen oder anderer existenzieller Bedrohung geflohen waren und ihre Heimat verlassen mussten, spontan von der hiesigen Zivilbevölkerung geholfen. Selbst organisierte Initiativen entstanden, die den Geflüchteten das „Ankommen“ in Deutschland erleichtern sollten.
Während einige Flüchtlingsinitiativen nach vier Jahren ihre Arbeit einstellten, hat die Flüchtlingshilfe Sprockhövel stetigen Zuwachs an ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und an ihren Projekten zu verzeichnen. Mit Interviews, im Gespräch und mit der Kamera berichtet der Film davon, mit welchen Mitteln die Sprockhöveler den Geflüchteten in Deutschland dabei halfen, sich ein neues Leben aufzubauen. Doch nicht nur das wurde möglich. Mit ihrem spezifischen Wissen und ihren Erfahrungen bringen die Geflüchteten sich heute in das gesellschaftliche Leben ein, eine Bereicherung für alle Beteiligten.
Der Film startet mit der Erinnerung von ehrenamtlich Aktiven der Flüchtlingshilfe Sprockhövel, die von ihren eigenen Erfahrungen von Flucht und Vertreibung berichten. Sie sprechen über die Vorurteile, die ihnen begegneten und von der Fremdenfeindlichkeit im Deutschland der Nachkriegszeit. 2015 übernahmen sie eine „Patenschaft“ für eine Familie, die aus Syrien fliehen musste.
Initiatorinnen der Flüchtlingshilfe Sprockhövel berichten dann darüber, wie das zivilgesellschaftliche Engagement Einzelner eine selbstverwaltete Struktur erhielt und wie sie 2015 entschieden, die Flüchtlingshilfe zu gründen. Der Zuschauer erfährt wie die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihre Arbeit in der Flüchtlingshilfe aufteilen und organisieren.
Neben einem ehemaligen Leiter verschiedener Sammelunterkünfte für Geflüchtete, kommt ein Experte zum Thema Integration und Inklusion zu Wort. An Hand von Beispielen wird aufgezeigt wie Integrationsarbeit und soziale Inklusion im Kontext von Zuwanderung erfolgreich gestaltet werden kann.

  • Deutschland 2019, Regie: Markus Matzel, 91 Minuten 
  • Eintritt frei!
  • Gäste: Filmemacher Markus Matzel und Miriam Venn, Flüchtlingshilfe Sprockhövel

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