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DIE VERANSTALTUNG FINDET OPEN AIR HINTER DER VHS STATT!

Mit drei Filmen beteiligt sich das filmriss kino gevelsberg als Kooperationspartner am Programm rund um die Faire Woche 2020. Im Anschluss an die Vorführungen darf diskutiert werden. Die Weltläden Gevelsberg und Ennepetal präsentieren ausgewählte Waren aus dem Fairen Handel. Zusätzliche Vormittagstermine und Filmvorführungen für örtliche Schulen sind auf Anfrage möglich. Bitte senden Sie uns dazu eine Anfrage per email an kontakt@filmriss.de

Zum Film: 10 Milliarden - Wie werden wir alle satt? 

Im Laufe dieses Jahrhunderts wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden anwachsen. Wo soll die Nahrung herkommen, die jeder Einzelne täglich zum Überleben benötigt, und von der ja bereits heute jeder Sechste zu wenig hat. Wie können wir verhindern, dass die Menschheit allein durch ihr Wachstum die Grundlage für ihre Ernährung zerstört?

Regisseur Valentin Thurn hat mit seinem letzten Film "Taste The Waste" aufgezeigt, welche immensen Mengen an Lebensmitteln heutzutage ungenutzt auf den Müll wandern. Damit hat er eine breite Öffentlichkeit angesprochen und eine intensive gesellschaftliche Debatte über Deutschland hinaus entfacht. Jetzt geht er einen Schritt weiter und rückt in seinem neuen Dokumentarfilm "10 Milliarden" die Landwirtschaft als Basis der Welternährung in den Mittelpunkt.

Wie kann zukünftig genug Nahrung für zehn Milliarden Menschen erzeugt werden? Zwei Lager behaupten, die Lösung zu kennen: Einerseits die industrielle Landwirtschaft, die global immer weiter expandiert und hocheffizient auf Massenproduktion setzt. Demgegenüber stehen die biologische und die traditionelle Landwirtschaft, die zwar weniger Masse produzieren, dafür aber schonend mit den begrenzten Ressourcen umgehen. Von beiden Seiten will der Filmemacher wissen, wie sie die Welt künftig ernähren wollen. Der Film zeigt die globalen Wechselwirkungen in der Landwirtschaft anhand von Protagonisten aus den zentralen Produktionsbereichen Saatgut, Düngung, Schädlingsbekämpfung, Futtermittelherstellung, Tierproduktion und Handel. Dabei wird kritisch die derzeit gängige Praxis beider Seiten hinterfragt, aber auch unvoreingenommen ihre Lösungsansätze und Visionen für die Zukunft vorgestellt.

Am Ende des Films stehen innovative Ansätze für die Ernährungssicherung auf lokaler oder regionaler Ebene. Sie alle offenbaren, welch enormen Einfluss wir mit unserem Essverhalten haben. Jeder von uns entscheidet aktiv mit, welcher Weg zukünftig die Landwirtschaft dominieren wird. "10 Milliarden" bietet eine fundierte Entscheidungsgrundlage hierfür.

Die Dokumentation feiert einen großen Erfolg. Derzeit sind es über 66.000 Zuschauer, die "10 Milliarden" in die Kinos lockte.

Deutschland 2015, Regie: Valentin Thurn, 103 Minuten, FSK 0

 

Alle Veranstaltungen der Fairen Woche finden bei freiem Eintritt statt. 

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