Do 19. März 2020 19:30
So 22. März 2020 20:00
Mo 23. März 2020 17:00

trailer_das_letzte_geschenk

Ein Senior macht sich auf die Reise von Argentinien nach Polen, wo er geboren wurde und als jüdisches Kind die Gräuel der Nazi-Diktatur erlebte, um noch seinen Jugendfreund und Lebensretter zu treffen. Auf seinem abenteuerlichen Europa-Trip trifft der kauzige Alte hilfsbereite Mitmenschen, macht wunderbare Erfahrungen und stellt sich den Dämonen seiner Vergangenheit. Dem Drama gelingt souverän die Balance zwischen Tragik und Heiterkeit, nicht zuletzt wegen dem hervorragenden Hauptdarsteller dieses anrührenden Helden. Drei Publikumspreise auf Festivals sind kein schlechtes Omen!

Die Erinnerung ist wie ein Anzug, den man sich immer wieder aufs Neue zusammenschneidert. Mancher Faden mag sich unwiederbringlich lösen, aber Abraham, der 88 Jahre alte, kauzige, gewiefte Schneider, hat noch vieles im Kopf: ein altes Versprechen zum Beispiel. Als seine Töchter ihn ins Seniorenheim stecken wollen, steigt Abraham kurzerhand ins Flugzeug und verschwindet. Er macht sich auf eine abenteuerliche Reise von Buenos Aires nach Polen. Dort will er den Jugendfreund suchen, der ihm während des Holocaust das Leben rettete, und ihm ein besonderes Geschenk bringen: den letzten von ihm handgefertigten Anzug.

Der eigensinnige Abraham verliert auf seiner Odyssee quer durch Europa seine Fahrkarten, sein Geld, und fast auch sein Bein, trifft aber auf schräge Gestalten und besondere Menschen. Da ist der abgebrannte Musiker Leo, die ruppige Hotelbesitzerin Maria mit einem Herzen aus Gold, die Anthropologin Ingrid, die ihm hilft, Deutschland zu durchqueren ohne wieder einen Fuß auf deutschen Boden setzen zu müssen, und schließlich die polnische Krankenschwester Gosia, die ihn von Warschau nach Lodz begleitet. Die Reise führt immer weiter, auch weiter in die Erinnerung. Der Film schafft eine anrührende Balance zwischen Melancholie und Heiterkeit und gewann auf den Festivals in Miami und Philadelphia jeweils den Publikumspreis.

Argentinien, Spanien 2017, Buch und Regie: Pablo Solarz, mit: Miguel Ángel Solá, Ángela Molina, Martín Piroyansky, Olga Boladz u.a., 86 Minuten, FSK o.A., Spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

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