Marc Weide und Gäste im filmriss kino gevelsberg

Am 6. April 2019 ist es wieder soweit: Marc Weide präsentiert junge Talente...

Diesmal dabei: 

FEE.

Eine Akustik-Gitarre, eine betörende Stimme, mal rauchig, mal sanft, leichtblütig und voller Leben. 

Nonchalant und direkt erzählt die junge Singer-Songschreiberin Fee Mietz in ihren Liedern von der Suche nach dem richtigen Platz im Leben, nach Haltungen zur Welt, von Liebe, Verlust und Selbstbehauptung. Es sind flirrende, tiefe und schöne Lieder. Sie sind authentisch, ohne pathetisch zu sein, doch vor allem sind ihre Songs voller Lebenslust und Kraft, wild und frei. Auf der Bühne beginnt ihre einnehmende Persönlichkeit erst so richtig zu leuchten. Fee weiß andere mitzureißen, egal wohin. Und wenn sie am Ende einer diesen vielen langen, allzulangen Nächte dazu auffordert, das Leben einfach zu umarmen, auch wenn es manchmal aus der Spur springt, dann will man ihr jedes Wort glauben.

Die Kraft, bei sich selber zu sein und genau zu wissen, was sie will – davon handeln die Lieder von FEE., davon zeugt auch Fees Weg als Musikerin. Mit ihrer Band NEOH steigt sie direkt hoch ein: Vorband von Nena, Wir sind Helden, Culcha Candela, fetter Plattenvertrag – aber Fee will sich vom Erfolgsdruck der Musikindustrie nicht verbiegen lassen. Sie steigt aus, bevor sie unter der Funktionalitäts-Diktatur ihre eigene Stimme verliert.
Zurück zum Elementarsten der Musik: Alleine mit der Akustik- Gitarre Songs schreiben. Die großen Bühnen tauschte sie gegen intime Sessions. Straßenmusik und Wohnzimmerkonzerte. Alles direkt und nah. Alles selber machen, vom Booking bis zum Auftritt. Um wieder wachsen zu können. Um die Flügel wieder ausbreiten zu können.

Der neue Erfolg als Solokünstlerin gibt ihr Recht: Nachwuchs-Act bei Women oft the world, Support bei Katie Melua, über 200 Konzerte in den letzten drei Jahren. Eine EP hat sie rausgebracht, über 100.000 Klicks auf ihr erstes Video EIGENTLICH. Die Frau ist nicht aufzuhalten. Und das ist gut so.

Helmuth Steierwald

Der in Nürnberg geborene Emir Puyan Taghikhani ist Sohn eines Iraners und einer Türkin. Unter dem Künstlernamen Helmuth Steierwald ist der 26-jährige seit 2011 als Poetry Slammer aktiv und hat seitdem bundesweit mehr als 200 Auftritte absolviert. Mehrfach war er bei den bayerischen und fränkischen Meisterschaften im Poetry Slam vertreten, wo er sich wiederholt in den Vordergrund spielen konnte. Mit seiner lautstarken Bühnenpräsenz und seinen pointenreichen Texten wurde er vermehrt für Comedy- und Kleinkunst-Formate interessant: es folgten Auftritte in der Kleinkunst-Sendung "Vereinsheim Schwabing" im BR und beim NDR Comedy Contest. Seither tritt er insbesondere als Stand-Up Comedian in Erscheinung. Gern gibt sich Steierwald derb, liefert entwaffnende Punchlines, doch ist er dabei sprachlich stets hochpräzise. Er erzählt von Kindheitserfahrungen, seinem Elternhaus, seinem Leben als Deutscher, seinem Migrationshintergrund und rückt die Ethno-Comedy dadurch in ein gänzlich neues Licht.

Pranay

Pranay verbindet in seiner Diabolo Darbietung technische Höchstschwierigkeiten mit kreativen Tricks. Er weiß mit einer temporeichen perfekt auf die Musik abgestimmten Choreografie weltweit das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Ob horizontal oder vertikal, Pranay wirbelt bis zu drei Diabolos gleichzeitig um seinen Körper und durch Luft und scheint dabei mit einer Leichtigkeit die Gesetze der Physik außer Kraft zu setzen. Es ist offen sichtbar, dass Pranay genießt was er tut und so wirkt es, als ob die Diabolos Teil seines Körpers sind.

 

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